Das bin ich

Ich bin Nina und verbringe meine Freizeit

am liebsten im Wald. Dort finde ich Ruhe und kann neue Energie tanken – etwas, das für mich als feinfühligen Menschen besonders wichtig ist.


So sehr ich diese Zeit für mich genieße, bin ich genauso gerne mit anderen Menschen zusammen. Inzwischen weiß ich auch, dass sich mein Bedürfnis nach Ruhe oder Gesellschaft mit meinem Zyklus verändern darf. Heute versuche ich, mit meinem Körper zu leben – und nicht mehr gegen ihn.




Mein Weg

Der Anfang meiner Reise begann mit dem Absetzen der Pille. Nach mehreren gescheiterten Versuchen gelang mir dieser Schritt schließlich nach 15 Jahren. Gleichzeitig begann ich zum ersten Mal, mich wirklich mit meinem Körper auseinanderzusetzen.


Mir wurde bewusst, wie wenig ich eigentlich über meinen Zyklus wusste. Ich konnte meine Beschwerden nicht einordnen und verstand nicht, was mein Körper mir mit ihnen sagen wollte.

Mit der Zeit kamen weitere Herausforderungen hinzu. Energielosigkeit und Hautprobleme wurden zu meinen ständigen Begleitern. Ich suchte ärztliche Unterstützung, doch oft bekam ich zu hören, dass mit meiner Schilddrüse alles in Ordnung sei. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass etwas nicht stimmte – und wollte mich mit diesen Antworten nicht zufriedengeben.


Also begann ich, selbst nach Antworten zu suchen. Je tiefer ich in das Thema eintauchte, desto deutlicher wurde mir, wie komplex unser Körper ist und wie viele Zusammenhänge es gibt. Deshalb entschied ich mich für eine Ausbildung zum Coach für integrative Frauengesundheit.


Während meiner Ausbildung lernte ich unter anderem von ganzheitlich arbeitenden Ärztinnen aus der Allgemeinmedizin und Gynäkologie sowie von Expertinnen für Darmgesundheit, Nervensystem, Psychoneuroimmunologie und Frauengesundheit.


Nach und nach fügten sich für mich viele Puzzleteile zusammen. Ich verstand, welche Rolle Darmgesundheit, Schilddrüse, Ernährung, Stress und hormonelle Prozesse füreinander spielen – und warum meine Beschwerden nicht isoliert betrachtet werden konnten. Zum ersten Mal ergaben meine Erfahrungen ein stimmiges Gesamtbild.

Bevor die Frauengesundheit zu meiner Leidenschaft wurde, war ich viele Jahre als Stadtentwicklerin tätig. Auch heute arbeite ich noch in Teilzeit in einem verwandten Bereich. Gleichzeitig habe ich mich entschieden, meinem Herzen zu folgen und meine Leidenschaft für die Frauengesundheit Schritt für Schritt zu meinem zweiten beruflichen Standbein zu machen.


Diese Entscheidung war eine der größten Herausforderungen – und gleichzeitig eine der wichtigsten meines Lebens.


Rückblickend war es nicht nur eine berufliche Entscheidung. Es war auch eine Entscheidung für meine Gesundheit. Ich hatte lange gegen meine eigenen Bedürfnisse gearbeitet und mich dauerhaft in einem Stressmodus befunden. Heute weiß ich, dass Gesundheit für mich bedeutet, ein Leben zu gestalten, das zu meinen Werten und Bedürfnissen passt.


Genau deshalb begleite ich heute Frauen dabei, ihren Körper besser zu verstehen, Zusammenhänge zu erkennen und wieder Vertrauen in sich selbst zu entwickeln. Denn ich wünsche mir, dass jede Frau erlebt, wie viel sich verändern kann, wenn sie beginnt, mit ihrem Körper zu arbeiten – und nicht länger gegen ihn.

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